10 goldene Regeln für die Erstellung eines Berichtes:

1.) Passe den Bericht an die Empfänger an:

  • Wissenschaftlicher Bericht / Forschungsbericht: Ergebnisse von Studien oder Experimenten darstellen – Fachsprache, Methodik, Daten, Ergebnisse, Quellen
  • Management Bericht / Business Report: Infos für die Unternehmensführung (z.B. Status, Analysen, Empfehlungen) – Klare Struktur, Fakten + oft Handlungsempfehlungen
  • Projektbericht: Dokumentation eines Projektes von Start bis Ende – Ziel, Ablauf, Probleme, Ergebnisse
  • Analysebericht: Bewertung von Daten oder Situationen – Datenauswertung, Diagramme, Interpretation
  • Tätigkeitsbericht: Dokumentation von Arbeiten oder Projekten über einen Zeitraum – Zusammenfassung von Aufgaben, Ergebnissen, Zeitraum
  • Ereignisbericht: Beschreibung besonderer Ereignisse (z.B. Veranstaltungen) – Objektiv, oft öffentlichkeitsnah
  • Unfallbericht: Schilderung von Unfällen oder Vorfällen – Neutral, chronologisch, W-Fragen, sachlich
  • Polizeibericht: Amtliche Darstellung von Sachverhalten – Sehr formal, präzise, ohne Vermutungen

2.) Kläre die W-Fragen – Ein guter Bericht beantwortet immer sachlich die wichtigsten Fragen:

  • Wer?
  • Was?
  • Wann?
  • Wo?
  • Wie?
  • Warum?
  • Welche Folgen?

3.) Sachlich & neutral bleiben: Objektiv sein und neutral bleiben, keine persönlichen Meinungen, Gefühle oder Wertungen und auf die Fakten konzentrieren.

4.) Struktur:

  • Einleitung: Kurzer Überblick, worum es geht (W-Fragen grob anreißen).
  • Hauptteil: Detaillierte Schilderung des Ablaufs.
  • Schluss: Mögliche Folgen, aktueller Stand oder Ergebnis.

5.) Chronologisch: Ereignisse immer in der richtigen Reihenfolge schreiben.

6.) Prägnante Schreibweise: Kurz, knapp und präzise, keine unnötigen Ausschmückungen oder Fantasiegeschichten.

7.) Absätze nutzen: Strukturiere den Text mit sinnvollen Absätzen, um die Lesbarkeit zu verbessern.

8.) Auf Korrektheit achten: Grammatik, Rechtschreibung und Zeichensetzung prüfen. Ein Bericht lebt von Klarheit und Professionalität.

9.) Kurze, klare Sätze: Lieber einfache und verständliche Sätze als komplizierte Bandwurmsätze.

10.) Zum Schluss, Gegenlesen: Am besten laut lesen oder von jemand anderem prüfen lassen.

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10 Tipps für eine starke PowerPoint-Präsentation

1.) Weniger ist mehr (Keep it simple): Vermeide Textwüsten! Setze auf Stichpunkte, Keywords und Bilder statt ganze Sätze.

2.) Klares, einheitliches Design: Nutze durchgehend dieselben Farben, Schriftarten und Folienlayouts. Maximal 2–3 Farben, keine wilden Effekte.

3.) Große, lesbare Schrift:

  • Mindestens 24 pt für Fließtext
  • 36 pt oder mehr für Überschriften
  • Gut lesbare Schriftarten wie Arial, Calibri, Verdana.

4.) Pro Folie nur 1 Kernaussage: Jede Folie sollte eine klare Botschaft vermitteln. Lieber mehr Folien mit wenig Inhalt als wenige überladene.

5.) Hochwertige Bilder & Grafiken: Bilder sagen mehr als Worte – achte aber auf gute Auflösung und passende Motive. Diagramme visualisieren Daten besser als Zahlenkolonnen.

6.) Animationen sparsam einsetzen: Effekte wie „Text einfliegen“ oder „Folie drehen“ wirken schnell unseriös. Nutze nur dezente Übergänge und Animationen, wenn sie wirklich helfen.

7.) Roter Faden: Starte mit einer klaren Gliederung und leite von Thema zu Thema über. Lass dein Publikum immer wissen, wo ihr gerade seid.

8.) Passende Dauer: Faustregel: 1–2 Minuten pro Folie. Besser knackig und interessant als lang und ermüdend.

9.) Stichwortkarten statt Ablesen: Nutze die Folien als Unterstützung, nicht als Skript. Freies Sprechen wirkt sicherer und sympathischer.

10.) Probe, Probe, Probe: Übe deine Präsentation laut und mit Uhr. So merkst du, wo du kürzen oder ergänzen solltest.

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10 Tipps für einen attraktiven Excel-Bericht

1.) Nutze klare Layout-Struktur: Teile den Bericht in logische Bereiche:
z.B. Überschrift, Filter, KPIs, Diagramme, Tabellen. Verwende Raster, Abstände und Ausrichtung, damit alles sauber wirkt.

2.) Einheitliche Farbgestaltung: Wähle 2–3 Hauptfarben (z.B. Firmenfarben) und bleib dabei. Verwende dezente Farbakzente nur, um wichtige Infos hervorzuheben.

3.) Verwende sinnvolle Diagrammtypen:

  • Balken-/Säulendiagramme für Vergleiche
  • Liniendiagramme für Entwicklungen
  • Kreisdiagramme sparsam (max. 4–5 Werte)
  • Wichtig: Weniger ist mehr – keine unnötigen 3D-Effekte!

4.) Konsistente Schriftarten und Größen: Maximal 2 Schriftarten (z.B. Arial + Calibri). Größen-Hierarchie: Achsen/Legenden: ca. 10–12 pt, Überschriften: ca. 14–16 pt

5.) Vermeide Datenüberladung: Zeig nur die wichtigsten Infos.
Lange Tabellen? → Besser als Zusammenfassung, mit Filter- oder Drilldown-Möglichkeit.

6.) Setze Slicer und Dropdowns ein: Mach dein Dashboard interaktiv!
Mit Slicern, Datenschnitt und Dropdown-Auswahl kann der Nutzer Daten filtern, ohne Formeln zu kennen.

7.) Verwende bedingte Formatierungen: Heb automatisch wichtige Werte hervor (z.B. negative Zahlen rot). Ideal für Ampelfarben, Trendpfeile oder kritische Schwellenwerte.

8.) Beschriftungen, Legenden & Titel nicht vergessen: Jedes Diagramm braucht:

  • Aussagekräftigen Titel
  • Beschriftete Achsen
  • Klar erkennbare Legende (wenn nötig)

9.) Nutze KPIs oder Kennzahlenfelder: Oben im Dashboard kleine Kennzahlen-Boxen mit den wichtigsten Werten (z.B. Umsatz, Gewinn, Wachstum) – modern, übersichtlich, direkt im Blick.

10.) Nutze Gruppierungen & Schutz: Fasse zusammengehörige Elemente (z.B. Tabellenbereiche) logisch zusammen und sperre unwichtige Zellen, damit niemand versehentlich etwas zerstört.